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Freitag, 10. August 2012

32°C, 20.000 Jahre und 65cm

In Katherine angekommen (die erste Stadt im Northern Territory) sind wir, da es hier ja schön warm ist, erstmal gleich zu den warmen Quellen schwimmen gefahren. Außentemperatur ca. 30°, Wassertemperatur 32°.
Das Wasser war kristallklar und man hat eigentlich nur gefroren, wenn man raus gegangen ist.

Mehr gibt es in Katherine dann aber auch nicht zu sehen und der nächste Stopp war Nitmiluk National Park.
Mittlerweile tauchen auch überall wo Wasser ist Krokodil-Warnschilder auf. Wir sind jetzt bei den "Salties" angekommen. Hier gibt es Exemplare bis 6 Meter und über 50 Jahre alt. Der wichtigste Unterschied zu den Süßwasserkrokodilen für uns: Menschen stehen bei Salties durchaus auf der Speisekarte, wenn sie serviert werden.
Also nur noch schwimmen gehen, wenn es erlaubt ist.
So geschehen in Nitmiluk. Es gibt zwar immer noch den Hinweis, dass sich mal ein Krokodil in die Wasserlöcher verlaufen könnte und man natürlich auf eigene Gefahr schwimmen geht, aber da sie hier auch noch andere, leckerere Menschen im Wasser tummeln an denen bestimmt mehr dran ist als an mir, sind wir waghalsig ins Wasser gegangen und bestimmt 200m auf die andere Seite zum Wasserfall geschwommen.

Ein kleiner Walk ging noch weiter hoch, zu mehr Schwimmmöglichkeiten an mehr Wasserfällen.
Allgemein ein schöner Campingplatz an einem schönen Fluss...
Nach dem kleinen Zwischenstopp in Nitmiluk also weiter in den Kakadu National Park. Ziemlich Groß... Er hat eine Größe von 19.804 Quadratkilometen.
Besondere Merkmale: Wasserfälle und überdurchschnittlich viel Rockart von Aboriginals bis zu 20.000 Jahre alt.
Das erste was wir zu sehen kriegen sind die Gonlum Falls. Da hier gerade Winter ist und damit Trockenzeit, hält sich das Wasser, was im Moment an so einem Wasserfall runter kommt, in Grenzen.
Auch hier gibt es wieder einen Walk nach oben zu einem kleinen Pool in dem schwimmen kann.
Bei den Temperaturen und dem Aufstieg kann man das auch gut gebrauchen!
Sowas wie Wolken haben wir hier auch noch nicht gesehen...
Am nächsten Tag haben wir uns "Yellow Water" angeguckt. Nein, nicht nur gelbes Wasser, sondern ein Feucht-/Sumpfgebiet mit eben diesem Namen.
Vögel, Fische, Schildkröten und Tausende von Mücken sobald man sich irgendwo in den Schatten stellt.
Um unsere gschweißten Stellen und den reparierten Auspuff nochmal einer ordentlichen Prüfung zu unterziehen sind wir dann eine 60km lange unbefestigte Straße zu den Twin- und Jim Jim Falls gefahren.
Zu erst also die Twin Falls. Und weil die Schotterpiste mit den "Currogations" (übersetzt Bodenwellen, aber nicht mal hier, mal da eine, sondern im Abstand von 10 bis 30 cm kontinuierlich über mehrere Kilometer) nicht schon genug waren für unser armes Auto gab es auch noch etwas tiefere Flußdurchfahrt von 65cm Tiefe.
Das hört sich erstmal nicht viel und ist es im Grunde auch nicht, aber es kommt über die Unterkante der Türen und wenn dann die hinteren Türen nicht dicht sind, hat anschließend ein Sumpfgebiet im Auto... Und überraschender Weise trifft diese Eigenschaft auf unsere Türen zu! Und wie sich herausgestellt hat, ist die Auspuffdichtmasse nicht wasserfest und verflüssigt sich spontan wieder bei Wasserkontakt...
Naja, ansonsten war die Durchfahrt kein Problem... Kein Wasser im Luftfilter und keine Krokodile die uns an den Reifen nagen, Auto war hinterher halt nur wieder ein bisschen lauter.

Der nächste Abschnitt ist dann mit einem Boot zu überqueren. Gefahren von Dallas (ob die Eltern wohl viel Fernseh geguckt haben?) vorbei an einem "harmlosen" Süßwasserkrokodil und einer Salzwasserkrokodilfalle zu den Twin Falls.
Noch über ein paar Steine geklettert und schon ist man an dem Wasserfall angekommen. Hier kommt auch direkt viel Wasser runter, dafür das Trockenzeit ist. In der Regenzeit kann man hier auch nur noch rüberfliegen.
Damit haben wir den Süden und den Abschnitt mit den Wasserfällen gesehen.
Jetzt hieß es noch Rockart bewundern. Den Punkt, auf den Sandra schon seit 6 Monaten wartet. (Man erinnere sich an die Grampians. Eine kleine Zeichnung nach stundenlanger Suche...)
Also jetzt zu etwas dichter bemalten Felsen!
Hier gibt es also die verschiedenste Bilder zu begutachten. Angefangen bei der Speisekarte bis hin zu verschieden Spirits und Ancestors. Viele Bilder haben natürlich auch eine entsprechende Geschichte dahinter. Da diese den Aborignals aber heilig sind, sind die kompletten Geschichten für Touristen und weiße Australier nicht zugänglich. Aber es gibt die Variante für aboriginal Kinder und ich denke das reicht auch für uns, um zu verstehen worum es geht.
In dem entsprechenden Fotoalbum hat Sandra bei den Bildern die jeweiligen Geschichten als Kommentar hinzugefügt. Hier soll erstmal nur ein Bild reichen.
Östlich des Parks liegt Anrhem Land.
Ein Teil des Landes welcher nur Aboriginals zugänglich ist oder mit einer Genehmigung für welche man einen entsprechden Grund braucht, warum Arnhem Land betreten möchte.
Für uns und viele andere Touristen reicht hier die Angabe, das Art Center in Oenpelli besuchen zu wollen und die entsprechende Gebühr von 16$ p/P.
Hier haben wir eine kleine Führung gekriegt und gesehen, wie die Künstler in akribischer Kleinarbeit ihre Bilder malen.
Teilweise an einem Bild bis zu zwei Monaten.
Wir haben auch unser erstes Kunstobjekt erstanden. Wenn auch nur ein kleines. Aber bei Preisen von 3000$ und mehr für größere Gemälde hätten wir ansonsten auch gleich nach Hause fliegen können.




Donnerstag, 19. Juli 2012

Ab ins Landesinnere

Wir sind nach dem Ningaloo Reef und ein, zwei weiteren schnorchel Ausflügen ins Landesinnere in den Karijini Nationalpark gefahren.
Also vom Meer zu den Quellen.
Weniger schnorcheln, mehr laufen! Am ersten Tag einen Walk zu dem Rock Arch Pool, 3km mit veranschlagten 3 Stunden. Am Ende des Walks sind wir den besagten Steinbogen hoch geklettert und sind auf der anderen Seite in dem "erfrischenden" Wasser schwimmen gegangen. Das Aufwärmen danach hat allerdings länger gedauert als der eigentliche Akt des Schwimmens!
Zweite Tag: Dales Gorge, 5km
Einfacher zu laufen, mit einem schönen Wasserfall (circular pool), leider zu früh morgens, ohne Sonne und daher zu kalt zum schwimmen... Anschließend dann weiter zu den Fortescue Falls, Mittagspause und dann zum Fern Pool, wo wir dann auch wieder schwimmen konnten, während Sandra sich die Hornhaut von Fischen an den Füßen hat pflegen lassen...

Dritter Tag:  Hancock Gorge
Etwas mehr Abenteuer!  Die Strecke war nicht lang aber dafür mit Klettern, durchs Wasser laufen (gefühlte Minusgrade!)  und einem schönen Pool am Ende.


Vierter Tag: Hamersley Gorge und weiterfahrt nach Millstream National Park
Am letzten tag mussten wir noch mal eine 50km Umweg machen um weitere Vorräte einzukaufen und sind zu erst an den Hamerlsey Gorge gefahren. Nach einem Versuch von mir den Weg in die falsche Richtung zu finden, sind wir dann in die richtige Richtung gelaufen, haben uns The Grotto angeguckt und dann weiterum fest zu stellen, dass es wohl nichts mehr zu sehen gibt.

Letzte Aufgabe war es die Gravelroad (Schotterpiste) bis nach Millstream zu überstehen.
Nach einem Zwischenstopp an einer Bahnschranke um einen Eisenerz Zug vorbei zu lassen (ein laaaaaaaanger Zug, den wir anschließend in einem 6 minütigem Überholmanöver wieder hinter uns gelassen haben) sind wir im Dunkeln im Millstream Nationalpark angekommen...

Freitag, 6. Juli 2012

Whalesharks, whalesharks, whaleshark....

Heute war also der große Tag, das Highlight unserer Westküstentour, das Schnorcheln mit den Walhaien. Als erstes sind wir zum so genannten "Aquarium" gefahren, wo Yuki tauchen durfte und wir alle Testschnorcheln mussten, angeblich um zu überprüfen, ob wir auch alle wirklich schwimmen können. Da waren wir dann das erste Mal in etwas tieferem Wasser, 4m ungefähr. War aber nicht so aufregend, es waren viel weniger Fische da als am inneren Riff, aber dafür ist das Wasser faszinierenderweise viel wärmer, ca. 25°C. Kurz nachdem wir aus dem Wasser geklettert sind schwamm dann erstmal eine Gruppe Buckelwale an uns vorbei und Flo und ich haben uns ganz schön geärgert, dass wir so schnell waren mit rausklettern. Die Fotografin und die Spotterin sind nämlich noch ein bisschen neben denen hergeschwommen. Wir haben dann auch noch mehrere Buckelwale gesehen, immer mal wieder. Das ist ganz cool, weil jetzt brauchen wir keine extra Waltour mehr zu machen.
So, dann also der große Moment, der erste Walhai. Es muss alles ganz schnell gehen. Wenn das Flugzeug den Hai gesichtet hat, funken sie es an das Boot und dann geht erstmal die Spotterin ins Wasser, um "Sichtkontakt" herzustellen. Sie schwimmt neben dem Kopf des Hais her und hält den Arm in die Höhe, um zu zeigen auf welcher Seite der Hai ist. Das Boot fährt dann ein Stückchen weiter und dann springt die erste Gruppe Schnorchler (10 Leute auf einmal, mehr ist per Gesetz nicht erlaubt) ins Wasser und versucht eine Weile nebenher zu schwimmen. Ich habe das hier mal fotografisch festgehalten:


Wir haben insgesamt 5 Haie gesehen. Der zweite hat mich fast umgeschwommen bzw. ich war halt im Weg und musste ganz schnell zur Seite. Das war ein relativ kleines Männchen, so 5m, der größte den wir gesehen haben war so ca. 8m und ungewöhnlicherweise ein Weibchen. Die kommen wohl aus nicht bekannten Gründen kaum in Künstengewässern an die Oberfläche. Der zweite Walhai war auf jeden Fall ziemlich cool, weil der einmal um uns herum im Kreis geschwommen ist und wir ihn somit ziemlich lange sehen konnten und er war auch supernah dran, das war schon ganz schön aufregend, auch 5m sind ja schon ziemlich groß für einen Fisch.
Der dritte war das Weibchen, aber das ist gleich wieder abgetaucht. Der vierte war dann ganz schön schnell und ich hab ihn eigentlich nur am Anfang gesehen, wie er einmal vorbeigeschwommen ist und danach nur noch Luftblasen von den anderen. Flo hat ein bisschen länger mitgehalten, aber die Viecher sind halt auch einfach mal schneller als wir mit unseren Flossen.
Nach dem vierten war ich dann zu kaputt für den letzten Walhai, von dem Flo aber ein sehr verwackeltes und langes Video drehen konnte.

War auf jeden Fall eine einmalige Erfahrung und wir hatten wohl auch echt Glück mit dem Tag heute. Normalerweise sollte die Tour ungefähr 2 Stunden länger gehen, aber weil wir direkt so viele Haie hintereinander gesehen haben und am Ende sowieso keiner mehr Schnorcheln wollte, war es dann ein bisschen früher zu Ende. Normalerweise muss man halt zwischen den einzelnen Haien viel mehr rumfahren und suchen und heute kamen die einer nach dem anderen. Wir haben leider im Moment erst die Fotos, die wir selber gemacht haben, weil wir erst nach Exmouth reinmüssen, um die Fotos der Fotografin abzuholen bzw. runterzuladen (wo wir dann evtl. auch mit Fisch drauf sind), aber das hier ist auch schon ein ganz schönes Bild zum Abschluß:

Walhai Nummer 4

Mittwoch, 4. Juli 2012

Findet Nemo

Heute haben wir es bis nach Exmouth geschafft, unserem Zwischenstopp für eine Woche.
Unterwegs haben wir in Coral Bay angehalten, Sandra und ich haben uns fast Partner Wetsuits (das australische Pendant zur Partner-Windjacke) gekauft und sind das erste Mal im Korallenriff geschnorchelt.

Sandra 
Flo 

Nach kurzer Eingewöhnugsphase im flachen Wasser hat Sandra auch spontan ihre Angst vor dem Meer verloren und ist fleißig mit rumgeschnorchelt!
Aschließend noch schnell Mittag gemacht und dann noch 150km weiter nach Exmouth gefahren.
Wir haben alle Formalitäten für Freitag erledigt, da wird dann mit Walhaien geschnorchelt!!!
Für heute haben wir Quartier auf einem Campingplatz bezogen und zum dritten mal das Gleiche Reisegrüppchen getroffen und ab morgen campen wir dann im Nationalpark und erkunden alle weiteren Schnorchelstrände und surfen vielleicht mal wieder.
Achso, Nemo haben wir nicht gefunden, nur Dori...

Dienstag, 24. April 2012

On the road again

Nach einer gefühlten Ewigkeit des Arbeitens, haben wir uns den letzten Samstag mal frei genommen und sind nach Margaret River gefahren.
Los ging es am Freitag nach der Arbeit. Surfboard aufgeschnallt (für den Fall der Fälle), Camping Ausrüstung zusammengepackt und losgefahren.
Der erste Campingplatz sollte nördlich von Bunbury sein. Schön gelegen auf einer Halbinsel zwischen Bucht und mehr... Theoretisch...
Google dachte sich, wir wollen da bestimmt gar nicht hin und hat uns auf die Landseite an die Bucht gelotst. Leider war es auch schon dunkel als wir angekommen sind.
Also sind wir noch dreimal im Kreis gefahren um vielleicht noch einen Campingplatz zu finden, der uns noch aufnimmt. Leider hatten die schon alle geschlossen.
Damit war der nächste Stop dann Chicken Treat für Abendessen und gecampt wurde dann eben an der falschen Stelle an der Bucht.
Hier war es auch ganz nett, wir waren alleine und es war kostenlos...
Nachdem unser Zelt wieder zusammengebaut war, ging es weiter nach Bunbury, Frühstücken und nach Delphinen Ausschau halten.
Beides hat erflogreich geklappt: Frühstück in der Sonne am Meer und Delphine (ok, es war nur einer) kamen an den Strand um sich zur Schau zu stellen.


Dann  noch kurz einen Mangroven Walk gemacht und weiter gefahren nach Busselton. Einzige Attraktion: Der längste, auf Holzpfählen gebaute "Jetty" der südlichen Hemisphäre. 1 Meile (1 Meile = 1,609344 Kilometer). Am Ende gibt es eine Röhre auf den Meeresgrund in der man sich dann ein paar Fische angucken kann.
Die Strecke kann natürlich auch mit dem "Zug" zurückgelegt werden... Den haben wir leider nicht fotografiert, ist aber auch nur eine kleine Bimmelbahn wie im Heide Park, die mit rasender Geschwindigkeit den ganzen Tag hin und her fährt.
Anschließend sind wir dann weiter Richtung Margaret River gefahren. Vorbei an ca. 500 Weingütern sind wir dann auch an der Cave Road angekommen. Von hier hat man die Möglichkeit diverse Höhlen zu besichtigen.
Wir haben uns für die Giant Cave entschieden. Eine der größten Höhlen, unbeleuchtet und auf eigene Faust zu erkunden.
Man kriegt einen Helm mit Stirnlampe und eine LED-Taschenlampe und dann kann es auch schon losgehen.
Eine erste lange Treppe runter und schon ist man ersten "Raum" der Höhle.
Noch hat man etwas Tageslicht vom Eingang zur Verfügung, nach der ersten Kurve ist es dann aber auch schon finster.
Am Anfang sind die Wege noch künstlich angelegt, man hat Treppen und Abgrenzungen. Nach diesem Schild wurde es dann eigentlich erst interessant...
Erstmal Abeilen, dann unter ein paar Felsen durch krabbeln und diverse Enge Leitern hochklettern.

Nach der erflogreichen Höhlentour sind wir dann weiter auf den Campingplatz gefahren. Diesmal auf den Richtigen.
Der Klassiker: Feuerstelle, Plumpsklo, kein Wasser... Diesmal mal zur Abwechslung mit Alkoholverbot. Da für uns als Deutsche aber Bier bekanntlich zu den Grundnahrungsmitteln gehört, hat uns das nicht weiter gestört.
Im Campingpreis inbegriffen war auch Feuerholz. Also gab es ein Feuer auf dem wir dann auch unsere Nudeln gekocht haben.
Am nächsten morgen ging der Rückweg dann an der Küste entlang.
Wir haben uns noch ein paar Surfstrände angeguckt (mal mit richtigen Wellen), einen Leuchtturm und ein paar Buchten.
Zu Hause angekommen hat sich dann herausgestellt, dass unser Kühler vom Auto die Kühlflüssigkeit nach langen Fahrten über den Ausgleichsbehälter rausdrückt, aber darüber dann später mehr, wenn ich die Lösung des Problems gefunden habe...

Dienstag, 13. März 2012

Surfausflug

Am Sonntag waren wir endlich surfen!
Nach einer halben Stunde Fahrt in den Süden von Perth, vorbei an "Safety Bay", welches ich dem Namen nach zum Surfen bevorzugt hätte, sind wir in Secret Harbour angekommen.
Ausgerüstet mit 3 Surfboards (ein Longboard und zwei kurze) ging es dann bei 40° endlich ins Wasser.
Nach ein paar Versuchen habe ich es dann auch schon geschafft auf dem Longboard zu stehen.
Sandra hat es auch einmal für etwa 2 Sekunden geschafft, dann aber den Rest der Zeit am Strand verbracht und haat sich dann nur noch zum Abkühlen im Wasser blicken lassen.
Ich habe etwa 3 Stunden im Wasser verbracht und es dann auch irgendwann geschafft einigermaßen auf dem kurzen Board zu stehen.
Die Quittung dafür kam dann am nächsten Tag: schmerzende Rippen vom auf dem Board liegen, blaue Flecken auf den Knien vom Aufstehen, Muskelkater in den Oberarmen und ein paar rote Flecken auf der Brust...
Aber es hat Spaß gemacht und muss auf jeden Fall wiederholt werden.
Leider gibt es kein Foto von mir, wo ich auch wirklich stehe, das wird aber beim nächsten Surfausflug nachgeholt!

Donnerstag, 26. Januar 2012

The Grampians

Nach der Great Ocean Road sind wir weiter in den Norden in die Grampians.
Gecampt wurde an einem See (Lake Lonsdale), an welchem ein örtlicher Ranger täglich vorbeikam um 12$ dafür zu kassieren.
Wir haben uns den Bunjil Shelter angeguckt. (Alte Aboriginal Zeichnungen auf Stein), den wir allerdings erstmal finden mussten. Es gab mehrere Wege von dem Parkplatz und es gab keine Ausschilderung, aber wir haben es geschafft: Bunjil, der Schöpfer, der sich nach getaner Arbeit in einen Adler verwandelt hat und in den Himmel geflogen ist, wo er sich wohl immer noch aufhält. Er hat sich aber nicht blicken lassen! Hier uaf der Zeichnung links, vor seiner Verwandlung...

 Nach einer windigen Nacht und einem halb weggeflogenem Zelt von Jana, sind wir dann in ein Aboriginal  Center gefahren um einen Bushtucker Walk mit anschließendem Tasting teil zu nehmen. Allerdings waren wir scheinbar zu spät und der Laden etwas knapp an Personal, so dass wir auch niemanden danach fragen konnten...
Also gab es kein Krokodil, und andere Delikatessen aus dem Busch... Dafür Reis mit Gemüse und Butter Chicken Soße vom Vortag.
Nächster Programmpunkt: McKenzie Falls, mit voherigem Besuch des Grand Canyon und der Broken Falls.


Ganz nach australischer Art, alles mit Flip Flops oder wie der Australier sagt "Thongs" erkundet.

Montag, 9. Januar 2012

Melbourne

Wir haben es auch endlich geschafft uns Melbourne mal etwas näher anzugucken.
Wir haben mehrere Walking-Tours gemacht. Eine auf eigene Faust nach Lonely-Planet Vorgabe, bei der wir schonmal Sachen geseshen haben, die wir uns anschließend noch näher angucken wollten.
Die nächste war eine Tour von der Touristeninfo. Gratis und von freiwilligen Helfern durchgeführt.
Unser Guide war eine etwa 65 Jährige Rentnerin, die Leuten lieber Melbourne zeigt bevor sie zu Hause das Haus aufräumen muss.
Wir haben nochmal die Hälfte von dem was wir uns vorher schon angeguckt haben nochmal gesehen, waren in dem "Loo-with-a-view":
sind mit der Straßenbahn zu Sehenswürdigkeiten gefahren (unsere Führerin war ja nicht mehr so flink unterwegs) und haben dann noch eine Kaffeepause mit ihr gemacht.
 Am 02. Januar war es dann Tagsüber mal schlanke 42°C warm, so dass wir versucht haben möglichst viel Zeit in Straßenbahnen, im Meer und in Museen zu verbringen. Als Museum stand das Melbourne Museum auf dem Plan. Zu sehen gibt es: Aboriginal Geschichte, einen Raum voll mit ausgestopften Tieren (inkl. Sam, DEM Koala), Dinosaurierskelette, Frösche und vermutlich noch viel mehr, aber leider hat dann das Museum schon zu gemacht und wir mussten wieder raus in die Hitze.
Den Rest des Abends haben wir dann bis zwölf Uhr nachts draussen verbracht.
Am 03. war das Wetter schon wieder angenehm. Also konnte man wieder eine Walking Tour machen. Diesmal: Parks. Bäume, Springbrunnen, Enten und alles was dazu gehört.
Außerdem das höchste Gebäude Melbourns: Eureka.
Mit dem Express Fahrstuhl geht es in den 88. Stock in etwa 25 Sekunden. Hervorragender Ausblick über Melbourne und der höchste Briefkasten Australiens. Sowie "The Edge". Ein Glaskasten in den man gehen kann mit undurchsichtigen Scheiben. Dann wird der Kasten aus dem Gebäude gefahren und die Scheiben auf dursichtig geschaltet inkl. des Bodens. Das haben wir uns aus Kostengründen aber gespart und man darf auch keine Kamera mit rein nehmen.
Wir haben uns das The Edge Gefühl selbst gemacht und zumindest für Sandra war das schon Nervenkitzel genug!

Das chinesische Museum haben wir uns auch noch angeguckt und was über chinesische Einwanderer, Minenarbeiter und verschiedene Feste gelernt.
Am Abend haben wir dann noch Flunky Ball bei unseren Gastgebern eingeführt, die sich auch gleich sichtlich dafür begeistern konnten und sich nicht mit einer Runde zufrieden gegeben haben.



Donnerstag, 29. Dezember 2011

Pech und Schwefel

Heute morgen haben die Stadtvilla von Kara verlassen und uns auf dem Weg zum Campingplatz gemacht. Ich muss sagen, es war ziemlich erleichternd da wegzukommen, da wir irgendwie nach dem ersten Abend, der zugegebenermaßen sehr schön war, die ganze Zeit das Gefühl hatten nicht wirklich willkommen zu sein. Vielleicht hatten wir auch einfach nur zu hohe Erwartungen, weil wir sie ja auch gehostet hatten, auf jeden Fall war die Stimmung die ganze Zeit 'n bisschen unterkühlt und sie hat unsere Abreise ja auch zweimal vorverlegt. Das hat leider dazu geführt, dass wir für heute Abend keine andere Couch mehr gefunden haben (ich finds schon überraschend, dass uns so kurz vor Silvester überhaupt noch jemand zugesagt hat), ABER - und jetzt kommt die positive Wendung - dafür haben wir heute Abend wirklich ein sehr schönes Plätzchen zum übernachten gefunden. Und zwar hatten wir einfach nur einen Campingplatz angeschrieben und gefragt, ob sie noch einen Platz freihaben. Als wir dann heute abkamen, meinte die freundliche Dame, dass ihnen leider ein Fehler unterlaufen ist und der Platz nun doch nicht mehr frei ist, dafür bekämen wir aber eine Cabin zum gleichen Preis. Yeah, weil die Dinger kosten normalerweise das doppelte oder so. Also schlafen wir in einem richtigen Bett, haben Kühlschrank und Fernseher und unlimited Strom. Und 'ne Klimaanlage. Ganz schön luxuriös so was nachdem man wochenlang im Auto gewohnt hat, fühlt sich an wie ein richtiges Hotel.

Was gibt es noch zu berichten? Wir hören ja aus verschiedenen Quellen, dass unsere Blogeinträge geschätzt werden, deswegen dachte ich mir wir sollten mal versuchen ein bisschen mehr zu schreiben. Kennt ihr so was?

Das kann man in seine Cornflakes machen, damit sie nicht so langweilig nach Cornflakes mit Zucker schmecken, sondern nach ordentlich Weingummi mit Farbstoff wie es sich für anständige Cornflakes gehört. Ich hätte es so gerne gekauft, aber irgendjemand meinte 4$ sind ein bisschen zu viel Geld für so einen Blödsinn.

Ansonsten waren wir heute noch in Melbourne am Yarra-River unterwegs und im Museum for Immigration und ich kann berichten, dass wir den Einwanderungstest fast fehlerfrei bestanden haben. Wenn's also nur danach gehen würde, dürften wir direkt hier bleiben. Und wir haben ein super Outlet-Shoppingcenter gefunden und haben endlich mal einen vernünftigen Stuhl für Florian gekauft, der so hoch ist, dass man damit auch arbeiten kann (dann müssen wir den Tisch in Zukunft nicht mehr einbuddeln).


Mittwoch, 28. Dezember 2011

Goldrausch

In Ballarat, was auch eine ehemalige Goldgräberstadt ist und wo auch immer noch nach Gold gegraben wird, sind wir, wie es sich für gute Touristen gehört, in die Goldgräberstadt Sovereign Hill gegangen. (Hier wurde das zweitgrößte Stück Gold der australischen Geschichte gefunden, "the welcome Nugget").
Es war ziemlich überteuert und im Grunde ein großer "Wild West"-Markt mit alten Gebäuden, Pferden, Schauspielern und haufenweise chinesischen und indischen Touristen, aber auch ganz nett gemacht.
Wäre die Hauptattraktion, die Goldminen Tour auch noch in den 34$ Eintritt p.P. (mit Ermäßigung, 42$ normal) inbegriffen gewesen, wäre der Preis sogar in Ordnung. So war es leider etwas teuer und nicht ganz so wie wir uns es vorgestellt haben.
Aber wir konnten immerhin nach Gold schürfen, durch nachgebaute Minenschächte laufen, dabei zugucken, wie sich Chinesen vor der nachgebauten chinesischen Minensiedlung fotografieren lassen und uns ein Theaterstück angucken...
Also, sollte jemand von euch zufällig hier vorbeikommen, geht da besser nicht rein.





Mittwoch, 21. Dezember 2011

Hobart und die Ostküste

Nach dem erfolgreichen Aufnethalt in Hobart (selbstgebrautes Bier, mal wieder einen Drauf machen...) sind wir mit Martina (eine Couchsurferin bei dem deutschen Freund von einem unserer Hosts) Richtung Osten aufgebrochen und die Küste hochgefahren.
Erstes Ziel: Port Arthur.
Ein ehemaliges Gefägnis für Gefangene, die sich auch in den Gefägnissen im Rest von Australien nicht benehmen konnten.
Hier konnte man sämtlichen Luxus einer Strafkolonie genießen: Schlafen im Dorm mit anderen Gefangenen, bequeme Einzlezimmer mit dem leisem Ambiente (Sprechen verboten!) und dem sehr beliebten Darkroom, der allerdings nur alleine benutzt werden darf...
Auf der Weiterfahrt sind wir dann eine schöne Waldstrecke gefahren, auf dem es dann auch einen umgestürzten Baum auf (bzw. über) der Straße gab.

Ziel der Strecke: Freycinet National Park, wandern...
Eine gemütliche Wandertour über einen Pass hin zu einer sehr Beeindruckenden Bucht: Wineglass Bay.
Gesamtdauer des Ausflugs: 3 Stunden (hin und zurück). Inklusive: Wallabies am Strand.
Abends haben wir dann an den Friendly Beaches gecampt. Auch hier hatten wir Besuch von Wallabies (Alex und sein kleiner Bruder) und Martina hat nachts beim aufs Klo gehen ein Opossum auf unserer Leiter vom Zelt auf der obersten Stufe überrascht.

Heute morgen sind wir weiter zu dem höchsten Wasserfalls Tasmaniens, den St. Columba Falls und auf dem Weg Richtung Westen haben wir noch bei der "Holy Cow" Molkerei angehalten, Käse probiert und gleich noch welchen als Weihnachtsgeschenk für unsere Gastgeber in Melbourne gekauft.
Jetzt sind wir in Scottsdale auf unserem Campingplatz angekommen und laut unserem Camp Nachbarn haben wir hier morgen früh hier eine gute Chance ein Schnabeltier in der Natur zu sehen. Das bedeutet allerdings früh aufstehen. Also wird morgen um sieben aufgestanden...



Dienstag, 1. November 2011

Test-Weltreise

Wir haben heute eine kleine Test-Weltreise entlang des 8. Längengrades absolviert und viele interessante Dinge gelernt. Das Bremerhavener Klimahaus ist so ein interaktives Museum, in dem man entlangdes 8. Längengrades einmal um die Erde reist. Sehr sehenswert, besonders wenn man den Eintritt nicht selber bezahlen muss. In den unterschiedlichen Ländern herrscht, man kann es schon am Namen erkennen, jeweils das Klima des entsprechenden Landes.


Florian schaut sich einen Schweizer Gletscher an:

Eine Seilbahnfahrt von der Schweiz bis nach Sardinien:

 In Sardinien stellt sich natürlich eine Herde Schafe in den Weg

Florian betätigt sich im Niger als Archäologe und pinselt an einem Elefantenskelett rum:

Wüste und Hitze im Niger:

Flo im Tuareg-Hochzeitszelt:

Flo im Kameruner Dschungel:


Florian im ewigen Eis der Antarktis:

Kuchen für alle:


Leguan im Dschungel von Samoa, wo es extrem feucht und warm war:

Am Strand war das Klima schon angenehmer:



Abschiedsfoto auf der Aussichtplattform am Hafen: