Nach dem erfolgreichen Aufnethalt in Hobart (selbstgebrautes Bier, mal wieder einen Drauf machen...) sind wir mit Martina (eine Couchsurferin bei dem deutschen Freund von einem unserer Hosts) Richtung Osten aufgebrochen und die Küste hochgefahren.
Erstes Ziel: Port Arthur.
Ein ehemaliges Gefägnis für Gefangene, die sich auch in den Gefägnissen im Rest von Australien nicht benehmen konnten.
Hier konnte man sämtlichen Luxus einer Strafkolonie genießen: Schlafen im Dorm mit anderen Gefangenen, bequeme Einzlezimmer mit dem leisem Ambiente (Sprechen verboten!) und dem sehr beliebten Darkroom, der allerdings nur alleine benutzt werden darf...
Auf der Weiterfahrt sind wir dann eine schöne Waldstrecke gefahren, auf dem es dann auch einen umgestürzten Baum auf (bzw. über) der Straße gab.
Ziel der Strecke: Freycinet National Park, wandern...
Eine gemütliche Wandertour über einen Pass hin zu einer sehr Beeindruckenden Bucht: Wineglass Bay.
Gesamtdauer des Ausflugs: 3 Stunden (hin und zurück). Inklusive: Wallabies am Strand.
Abends haben wir dann an den Friendly Beaches gecampt. Auch hier hatten wir Besuch von Wallabies (Alex und sein kleiner Bruder) und Martina hat nachts beim aufs Klo gehen ein Opossum auf unserer Leiter vom Zelt auf der obersten Stufe überrascht.
Heute morgen sind wir weiter zu dem höchsten Wasserfalls Tasmaniens, den St. Columba Falls und auf dem Weg Richtung Westen haben wir noch bei der "Holy Cow" Molkerei angehalten, Käse probiert und gleich noch welchen als Weihnachtsgeschenk für unsere Gastgeber in Melbourne gekauft.
Jetzt sind wir in Scottsdale auf unserem Campingplatz angekommen und laut unserem Camp Nachbarn haben wir hier morgen früh hier eine gute Chance ein Schnabeltier in der Natur zu sehen. Das bedeutet allerdings früh aufstehen. Also wird morgen um sieben aufgestanden...
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Mittwoch, 21. Dezember 2011
Freitag, 16. Dezember 2011
Tasmanien II
Arve River Picnic Ground, der bisher beste Campingplatz unserer Reise liegt in der Nähe des Hartz Mountains National Park im Süden Tasmaniens. Es gab gratis Feuerholz, Flußwasser in Trinkwasse-Qualität, eine super saubere Toilette (mit Wasserspülung) und wir hatten endlich mal einen dieser mysteriösen "Backpacker-Abende" über die wir schon so viel gehört haben. Es waren nämlich noch ein paar Französinnen und ein tschechisches Pärchen da und wir haben schön am Lagerfeuer gesessen und gequatscht.
Am nächsten Tag sind wir dann ganz viel wandern gegangen und haben dabei unter anderem nochmal ein wildes Echidna gesehen. Das sind so witzige Viecher. Die haben ein Reptilien-Skelett, deswegen laufen sie wie Krokodile und dann schnüffeln sie die ganze Zeit im Boden rum und versuchen Insekten zu fressen.
Ach so, auf dem Weg nach Süden sind wir noch ein einem Wildlife Resort vorbeigefahren und haben endlich ALLE Tiere gesehen, die wir bisher noch nicht gesehen haben: Wombats, Tasmanische Teufel und natürlich auch wieder Koalas (die waren dieses mal auch ein bisschen aktiver). Am Eingang hat man eine Tüte mit Känguru-Futter bekommen und konnte dann ganze viele Kängurus füttern. Da da aber ziemlich Besucher sind, haben die Kängurus schon gar keine Lust mehr sich auf einen zuzubewegen und liegen einfach nur rum und warten, dass das Futter zu ihnen kommt. Aber es war trotzdem sehr schön, besonders auch die Tasmansichen Teufel, die sich um das Stück stinkende Fleisch gestritten haben.
Jetzt im Moment sind wir in Hobart, mal wieder Couchsurfen. Hobart ist die zweitälteste Siedlung Australiens und das sieht man auch. Im Gegensatz zu vielen Orten auf dem Mainland gibt es hier noch ältere, niedliche Häuschen und die Stadt hat richtig Charakter. Wir sind dann heute den ganzen Tag durch die Gegend gelaufen und haben die kostenlose Führung im Parliament House genutzt, wo wir mal wieder die einzigen Teilnehmer waren.
Wahrscheinlich fahren wir am Sonntag dann weiter die Ostküste hoch und am Freitag fährt dann ja auch schon unsere Fähre nach Melbourne (diesmal wirklich um 21Uhr, ich habs schon dreimal auf dem Ticket überprüft).
Am nächsten Tag sind wir dann ganz viel wandern gegangen und haben dabei unter anderem nochmal ein wildes Echidna gesehen. Das sind so witzige Viecher. Die haben ein Reptilien-Skelett, deswegen laufen sie wie Krokodile und dann schnüffeln sie die ganze Zeit im Boden rum und versuchen Insekten zu fressen.
Ach so, auf dem Weg nach Süden sind wir noch ein einem Wildlife Resort vorbeigefahren und haben endlich ALLE Tiere gesehen, die wir bisher noch nicht gesehen haben: Wombats, Tasmanische Teufel und natürlich auch wieder Koalas (die waren dieses mal auch ein bisschen aktiver). Am Eingang hat man eine Tüte mit Känguru-Futter bekommen und konnte dann ganze viele Kängurus füttern. Da da aber ziemlich Besucher sind, haben die Kängurus schon gar keine Lust mehr sich auf einen zuzubewegen und liegen einfach nur rum und warten, dass das Futter zu ihnen kommt. Aber es war trotzdem sehr schön, besonders auch die Tasmansichen Teufel, die sich um das Stück stinkende Fleisch gestritten haben.
Jetzt im Moment sind wir in Hobart, mal wieder Couchsurfen. Hobart ist die zweitälteste Siedlung Australiens und das sieht man auch. Im Gegensatz zu vielen Orten auf dem Mainland gibt es hier noch ältere, niedliche Häuschen und die Stadt hat richtig Charakter. Wir sind dann heute den ganzen Tag durch die Gegend gelaufen und haben die kostenlose Führung im Parliament House genutzt, wo wir mal wieder die einzigen Teilnehmer waren.
Wahrscheinlich fahren wir am Sonntag dann weiter die Ostküste hoch und am Freitag fährt dann ja auch schon unsere Fähre nach Melbourne (diesmal wirklich um 21Uhr, ich habs schon dreimal auf dem Ticket überprüft).
Ankunft auf Tasmanien und Launceston
Einen Leuchtturm:
Und das war's im Grunde auch schon...
Also weiter Richtung Launceston. Auf dem Weg dahin gibt es eine Schokoladenfabrik, die leckere belgische Schokolade und Pralinen macht.
Den zweiten Zwischenstopp gab es dann bei der Käsefabrik, die einen exzellenten Wasabi-Cheddar machen.
Am Nachmittag sind wir dann in Launceston bei Angelika Beyer angekommen wo wir freudig von Hunter und Walli begrüßt wurden.
Und natürlich auch von Ange, deren Oma aus Deutschland kam. Das hat dann auch erstmal gereicht für einen Tag ohne viel Schlaf auf der Fähre.
Am nächsten Tag sind wir morgens auf den Evandale Market gefahren und Sandra hat auch gleich mal ein paar Bücher gefunden, die sie kaufen konnte.
Als Nachmittagsprogramm stand dann "Hiking" auf dem Programm. Ab zum Gorge und ein paar Kilometer wandern. Es geht durch ein Flußtal, vorbei an der Kings Bridge, einem Café mit Fasahnen, einem öffentlichen gratis Schwimmbad und dann auf der anderen Seite den "Zig-Zag" Weg zurück Richtung Ausgangspunkt.
Von dort aus weiter in die Stadt, vorbei an "geschmackvollen" Weihnachtsdekorationen:
In den "City-Park" wo es ein paar japanische Makaken gibt, die sich in ihrem Gehege vergnügen, in das Tasmanian-Art and Design Center. Kunst scheint hier auch einer der beliebtesten Zeitvertreibe zu sein. Der Ort kann noch so klein sein, er hat auf jeden Fall eine Gallery oder ein Art-Center...
Da wir nicht allzuviel von "Kunst" halten, haben wir uns da auch nicht sonderlich lange aufgehalten.
Beim Bierkaufen in einem der zig Bottleshops sind wir auch gleich noch auf eine weitere Spezialität von Helga gestoßen (wir erinnern uns an das Brot).
Freitag, 9. Dezember 2011
Wie wir fast die Fähre verpassten…
Und das war so: Im Internet steht aus irgendwelchen Gründen
immer 21 Uhr als Abfahrtszeit. Ich hatte aber schon die ganze Zeit so ein
komisches Gefühl, dass wir bestimmt irgendeinen Mist gemacht haben mit der
Fährt, ich komm ja gerne mal irgendwohin einen Tag zu spät oder vergesse, dass
ich ‘ne Prüfung habe oder ähnliches.
Dann haben wir rausgefunden, dass wir unserer Gastgeberin in Launceston
das falsche Ankunftsdatum geschrieben haben. Ein weiteres Alarmzeichen, dass
wir bestimmt noch irgendwas Wichtiges verpeilt haben. Also nochmal alles
angeguckt, das Ticket angeguckt die Quarantäne-Bestimmungen durchgelesen etc.
Schien alles in Ordnung zu sein. Als Zeit stand da 19.30Uhr, aber Florian
meinte, das ist die Boarding-Zeit. Also sind wir nach Melbourne gefahren, noch
ganz in Ruhe Pizza essen gegangen, haben einen kaputtgegangenen Flip-Flop
repariert (was man halt so macht, wenn
man Zeit totschlagen muss) und als wir dann noch gemütlich am Strand ein Eis
gegessen haben sagt Flo: „Guck mal, da fahren ja schon Autos auf die Fähre.“
Dachten wir uns: „Dann können wir ja auch schon mal rauffahren.“ Zurück zum
Auto gelaufen (es war mittlerweile 18.30Uhr und festgestellt: „Oh, vor dem
19.30 Uhr steht ja Depart Time und nicht Boarding Time.“ Gut, dass wir direkt
in der Nähe geparkt haben, weil ab 45 Minuten vor Abfahrt lassen die niemanden
mehr aufs Schiff. Tollerweise durften wir auch unseren Benzinkanister nicht
mitnehmen, zumindest durfte das Benzin nicht im Kanister bleiben, sondern
musste in den Tank gefüllt werden (eine sehr sinnvolle Bestimmung, wenn man
mich fragt, weil da ist es natürlich viel besser aufgehoben) und wir hatten
keinen Trichter, mussten also eine Wasserflasche abschneiden und versuchen das
irgendwie da reinzuprökeln, wobei die Hälfte auf Füßen, Händen und Schuhen
gelandet ist. Tolle Aktion mal wieder, aber wenigstens sind wir jetzt doch noch
auf dem Schiff und auch wenn die Hände etwas stinken werden wir bald sicher in
Tasmanien ankommen. Wenn jemand gute Tipps hat, wie man Benzingeruch von den Händen
wieder abbekommt, nehme ich diese dankbar an, es müffelt nämlich auch nach 10
Mal waschen noch ziemlich.
Kleiner Nachtrag: WIr sind jetzt angekommen, allerdings wurde unser Kennzeichen beim Abladen auch wieder aufgerufen, weil wird es verpeilt hatten uns zu merken auf welchem Deck wir geparkt haben. Die Verwirrung geht also weiter!
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